22 Jahre ohne Mama
Traurig ist das wenn man sich bewusst wird wie alleine man ohne wirkliche Freunde ist. Genauso wie mir wieder mal bewusst geworden ist wie sehr mir meine Mama fehlt . Jedes mal wenn ich solche Phasen habe denke ich an den Freitod um endlich bei ihr zu sein , ob dann alles besser ist , ja das ist die Frage. Doch mir zerreisst es schon fast dass Herz wenn ich an , unsere letzten Momente denke.
Irgendwie hab ich verpasst mal eine Therapie zu machen ,aber bei mir ist das ja egal . .......
Ach was soll der richtige Moment kommt schon mal nur nicht heute und Jetzt.
Auslöser heute war mein Mann . Er ist mit seiner Mum und Onkel zu einem ihm unbekannten Verwandschaft gefahren. Ja wenn seine Alkoholkranke Mum schreit dann wird dass getan und überall hinkutschiert.
Wie oft hat sie uns schon enttäuscht? Heute wäre mal der richtige Zeitpunkt gewesen um ihr eins auszuwischen .
Weihnachten bei einer Alkoholikerin ist absult nicht weiter zu empfehlen auch Geburtstage oder .... überall wo Frau sich zuknallen kann darauf verzichte ich soweit es geht freiwillig.
Mein Vater war auch abhängig und irgendwie hab ich die Schnauze voll von solchen Menschen. Musste mir von ihm anhören ich wäre Schuld an ihrem Tod
( damal war ich gerade 10 )
Auch mein Kinderwunsch wird sich ohne Klinik nicht erfüllen lassen. Doch mein Mann ist sich ja keiner Schuld bewusst . Und ich gehe ein wie eine Blume ohne Wasser............